Folgender Beitrag stellt meine persönlich Erfahrung mit Invisalign dar. Zahnärzte, die sich mit dem Gedanken tragen, sich für Invisalign zertifizieren zu lassen, mögen sich diesen Beitrag durchlesen.
Invisalin behauptet für sich, der Marktführer in der digitalisierten, “unsichtbaren” Schienen-KFO zu sein. Sicherlich stimmt das zur Zeit auch noch, zumindest was die Anzahl der Anwender und die durchgeführten Fälle angeht.
Diese Position hat sich Invisalign durch Verwirklichung einer Vision -nämlich digitale Planung und Umsetzung der KFO-Behandlung, Anmeldung verschiedener Patente und durch eine beispiellose Marketingkampagne erobert. Allerdings zeichnet sich Invisalign gleichzeitig durch eine beispiellose Kaltschnäuzigkeit und Unverschämtheit gegenüber Kunden, also Zahnärzten aus. Durch Abschottung der Geschäftsleitung sowohl in Deutschland wie auch den USA ist es einem Zahnarzt nicht möglich, an den Aussendienst-Mitarbeitern vorbei an die Geschäftsleitung zu gelangen um dort Misstände vorzutragen oder sogar eine Beschwerde los zu werden. Der Leiter des Deutschen Headquarters, Dr. XY liess sich stets verleugnen. Jetzt ist die Führungsriege wieder komplett ausgetauschtDas System ist nach innen völlig abgeschottet weil Beschwerden nicht vorgesehen sind im System. Die Öffnung von Invisalign für GP’s (General Practitioners) sollte eine weitere Gewinnsteigerung bringen. Da gibt es dann aber- wen wundert’s- Ärger mit den Kieferorthopäden die das Feld lieber exklusiv beackern wollen. Daraufhin denkt sich Invisalign- na dann behalten wir nur die “guten GP’s”, die mindestens 10 Fälle/Jahr einreichen- und werfen die anderen- und die die unzufrieden sind- einfach über Bord. Und schwupp- das Problem ist gelöst- scheinbar.
Glücklicherweise gibt es aber- zumindest in Deutschland, Alternativen.