Invisalign- ein Fazit für Zahnärzte

20 01 2010

Folgender Beitrag stellt meine persönlich Erfahrung mit Invisalign dar. Zahnärzte, die sich mit dem Gedanken tragen, sich für Invisalign zertifizieren zu lassen, mögen sich diesen Beitrag durchlesen.

Invisalin behauptet für sich, der Marktführer in der digitalisierten, “unsichtbaren” Schienen-KFO zu sein. Sicherlich stimmt das zur Zeit auch noch, zumindest was die Anzahl der Anwender und die durchgeführten Fälle angeht.

Diese Position hat sich Invisalign durch Verwirklichung einer Vision -nämlich digitale Planung und Umsetzung der KFO-Behandlung, Anmeldung verschiedener Patente und durch eine beispiellose Marketingkampagne erobert. Allerdings zeichnet sich Invisalign gleichzeitig durch eine beispiellose Kaltschnäuzigkeit und Unverschämtheit gegenüber  Kunden, also Zahnärzten aus. Durch Abschottung der Geschäftsleitung sowohl in Deutschland wie auch den USA ist es einem Zahnarzt nicht möglich, an den Aussendienst-Mitarbeitern vorbei an die Geschäftsleitung zu gelangen um dort Misstände vorzutragen oder sogar eine Beschwerde los zu werden. Der Leiter des Deutschen Headquarters, Dr. XY liess sich stets verleugnen. Jetzt ist die Führungsriege wieder komplett ausgetauschtDas System ist nach innen völlig abgeschottet weil Beschwerden nicht vorgesehen sind im System. Die Öffnung von Invisalign für GP’s (General Practitioners) sollte eine weitere Gewinnsteigerung bringen. Da gibt es dann aber- wen wundert’s- Ärger mit den Kieferorthopäden die das Feld lieber exklusiv beackern wollen. Daraufhin denkt sich Invisalign- na dann behalten wir nur die “guten GP’s”, die mindestens 10 Fälle/Jahr einreichen- und werfen die anderen- und die die unzufrieden sind- einfach über Bord. Und schwupp- das Problem ist gelöst- scheinbar.

Glücklicherweise gibt es aber- zumindest in Deutschland, Alternativen.





Zartbitterschokolade verhindert Karies

3 01 2010

Schokolade, der ultimative Wohlfühl-Snack für “Schokoholics”,  ist erneut wissenschaftlich untersucht worden. Forscher haben entdeckt, dass dunkle Schokolade eine bitter schmeckende Substanz  mit dem Namen “Tannin” enthält.

Kariesverursachende Bakterien benötigen Zucker, um mithilfe ihres Stoffwechsels Säuren zu produzieren, welche wiederum die Mineralien aus dem Schmelz herauslösen und somit letztlich zu einem “Loch” im Zahn führen. Tannin als Bitterstoff kann diesen Prozess verhindern.

Tannin wird in vielen Nahrungsmitteln gefunden, zb in:

- Früchten (Erdbeeren, Preiselbeeren, Heidelbeeren, Äpfeln, Grapefruits)

- roten Bohnen

- rotem Wein

- über versch. Holzarten geräuchertem oder gepökeltem Fleisch oder Fisch

- in Gewürzen (Zimt, Kreuzkümmel)

- in schwarzem Tee oder

- in Rosinen (Rosinen enthalten zwar viel Zucker, aber nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sind kariesauslösende Bakterien nicht in der Lage, nach Verzehr von Rosinen an den Zähnen zu haften)

Trotz allem kann ungesunde wie auch gesunde Nahrung zu Karies führen. Wichtig ist, die Anzahl der Snacks über den Tag zu verteilen  als  dauernd zu naschen. Ein Snack, der keine Karies auszulösen vermag, ersetzt noch lange keine gesunde, ausbalancierte Nahrung.

Für eine optimale Zahngesundheit gelten demnach nach wie vor die goldenen Regeln:

- immer: Warten Sie ca 20 min nach dem Verzehr säurehaltigen Essens, damit die  entmineralisierten Zähne wieder hart werden können.

- 2x täglich: Benutzen Sie  fluoridierte Zahnpasta ohne Putzkörper (sog. nicht-abrasive Zahnpasta).

- 1x täglich: Benutzen Sie Zahneide.

- regelmäßig: Lassen Sie Ihre Zähne von Ihrem Zahnarzt durchsehen.

Dann  haben Sie an Ihren Zähnen bis ins hohe Alter viel Freude und können lange kraftvoll zubeißen!

Ihre Sabine Bormann

(gekürzter Artikel aus “0ffice news”)








Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.