Nachteule oder Lerche? Warum Schlaf so wichtig ist.

17 04 2009

Wer sich wenig Schlaf gönnt, ist unkonzentriert und macht Fehler. Warum auch das Immunsystem nur bei ausreichender Nachtruhe effektiv arbeitet, beginnt die Wissenschaft erst allmählich zu verstehen. Forscher bringen Licht ins Dunkel der Steuerung von Abwehr und Schlaf.

Tatsächlich ist ein langer Schlaf bei Infekten manchmal fast genauso wirksam wie ein starkes Antibiotikum. Wenigschläfer leiden viel häufiger an Appetitlosigkeit, haben ein rund doppelt so hohes Risiko, an Diabetes zu erkranken oder sterben öfter an einer Herzattacke. Der Anteil an der Bevölkerung, die regelmäßig weniger als sechs Stunden schläft, war aber noch nie so hoch wie heute.

Wenigschläfer sind Schnupfenfänger:

Wer nur ein Viertel seiner Zeit oder gar weniger im Bett verbringt, spielt leichtfertig mit seiner Gesundheit, sagen uns die Schlagzeilen aus der medizinischen Forschung. Wissenschaftler aus der Arbeitsgruppe von Jan Born an der Universität Lübeck zeigten schon vor einigen Jahren, dass Schlafmangel nach einer Hepatitis-Impfung den Antikörpertiter verringert. Ein guter Schlaf versorgt den Körper mit Hormonen wie Prolaktin, Dopamin oder dem Wachstumshormon – alle drei stimulieren das Immunsystem. Schlaf und Immunsystem sind eng miteinander verwoben. Das zeigt auch ein Experiment an der Carnegie Mellon University im amerikanischen Pittsburgh. Sheldon Cohen und seine Kollegen suchten sich 150 Viel- und Wenigschläfer und tröpfelten Ihnen eine Lösung mit Rhinoviren in die Nase. Wenigschläfer erkrankten umso häufiger, je kürzer ihr Nachtschlaf war. Insgesamt entwickelte sich bei ihnen ein Schnupfen rund 3 bis 6 mal öfter als bei den Vielschläfern mit acht oder mehr Stunden.

Während die Auswirkungen von Schlafmangel auf die Konzentrationsfähigkeit bereits gut untersucht sind ist über die Querverbindungen zum Immunsystem noch recht wenig bekannt. Mehr als 20 Zytokine wirken im Immunsystem und beeinflussen gleichzeitig den Schlaf. Aber nur zwei davon sind etwas genauer untersucht. Neuronen im Hypothalamus, Hippocampus und Hirnstamm reagieren auf Interleukin-1 und Tumornekrosefaktor-alpha und verlängern in Affen, Katzen und Kaninchen den Nicht-REM-Schlaf (NREM). Beim Kontakt mit bakteriellen Antigenen aus der Zellwand schüttet das Immunsystem die beiden Antigene in größeren Mengen aus. Sowohl Versuchstiere als auch menschliche Probanden werden schläfrig und verkürzen den REM-Schlaf, während sich die anderen Schlafphasen verlängern. Schlaf sorgt für T-Zell-Gleichgewicht Mit der Unterstützung von Geldern aus dem Sonderforschungsbereich 654 der Deutschen Forschungsgemeinschaft untersuchen Gruppen an den Universitäten von Lübeck und Kiel die Wechselbeziehungen zwischen Schlaf, Kreislauf und Immunsystem. Thomas Bollinger aus Lübeck hat vor kurzem neue Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlicht. Er fand heraus: Schlafentzug stört das Gleichgewicht zwischen der Produktion von T-Helferzellen und ihrer Kontrollinstanz, den regulatorischen T-Zellen. Die Anzahl dieser Zellen, die eine überschießende Immunantwort eindämmen, schwankt in einem zircadianen Rhythmus und ist in der Nacht am höchsten. Überaktive T-Helferzellen lassen sich dagegen um sieben Uhr morgens kaum hemmen. Wer wenig schläft, bringt diesen Rhythmus durcheinander. Denn bei gutem Schlaf schüttet der Körper nachtsüber IL-2 aus, die Zytokin, ohne das eine effektive Immunantwort nicht funktioniert und das zur Vermehrung der Helferzellen beiträgt. Dagegen ist die Produktion von regulatorischen T-Zellen weitgehend schlafunabhängig.

Das heißt, eine adaptive Immunantwort funktioniert ohne Schlaf wesentlich schlechter.

Die enge Verbindung zwischen Schlaf und einer effektiven Abwehr gegen Mikroben scheint eine treibende Kraft bei der Evolution zu sein. Im Vergleich der Schlafdauer von 26 Säugetierarten hatten die Langschläfer am meisten Immunzellen in ihrem Blut. Brian Preston vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig zeigte außerdem, dass sich Säugetiere mit längerer Nachtruhe auf Kosten der Zeit für die Nahrungsbeschaffung den Vorteil von wesentlich weniger Infektionen einhandeln.

Energiefresser Körpertemperatur:

Mark Opp von der Universität Michigan in Ann Arbor forscht seit langem an den Wechselbeziehungen zwischen Schlaf und dem Immunsystem. In einem aktuellen Beitrag in der März-Ausgabe von Nature Reviews Neuroscience weist er auch auf den Zusammenhang zwischen der Regulation der Körpertemperatur und Schlaf hin. Bei einem langen ununterbrochenem NREM-Schlaf ist der Unterschied zwischen der Körpertemperatur nachts und tagsüber am größten. Nur in dieser Schlafphase kann der Körper seine Temperatur durch Zittern wieder nach oben bringen und, wenn nötig, auch bis zum Fieber steigern. Fieber wiederum hemmt die Mikrobenvermehrung und kurbelt das Immunsystem an. Für 1 Grad Temperaturerhöhung muss er allerdings seinen Kreislauf um 13 Prozent steigern, um ausreichend Energie zu erzeugen. Bei einer Krankheit nimmt die Dauer des REM-Schlafs ab und die Länge der NREM-Phasen zu.

Menschen, die gleichzeitig Nachteulen und Lerchen sein wollen, riskieren nicht nur eine höhere Fehlerquote bei der Arbeit, sondern schwächen auch ihre Infektabwehr.

Wer also sein Immunsystem mit Impfungen, Reisen in tropische Länder oder in Büros mit Schnupfennasen provoziert, sollte zumindest mit ausreichend Schlaf seine Energiervorräte regelmäßig auftanken.

Artikel stammt von Dr. Erich Lederer Medizinjournalist/in (Innere Medizin – Schwerpkt Immunologie ) 82008 Unterhaching Deutschland





Parodontitis als Vorbote vom Herzinfarkt

19 02 2009

Wissenschaftler der Universitäten Kiel, Dresden, Amsterdam und Bonn haben jetzt einen genetischen Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herzinfarkt nachgewiesen.

Die aggressive Parodontitis habe sich damit als Vorbote der Krankheit mit späterer möglicher Todesfolge erwiesen, berichtet Dr. Arne Schaefer vom Institut für Klinische Molekularbiologie der Universität Kiel.

Die Forscher fanden dieselben Genveränderungen auf Chromosom 9. Die mit agressiver Parodontitis assoziierte genetische Variante sei identisch mit der von Patienten, die unter einer Erkrankung der Herzkranzgefäße leiden und einen Herzinfarkt hatten. jr/pm

Die zm werden in Kürze ausführlich über die Forschungsergebnisse berichten.

Mehr Infos gibt es unter http://www.plosgenetics.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pgen.1000378

Weitere aktuelle Meldungen und zusätzliche Informationen finden Sie unter www.zm-online.de, dem Internet-Angebot der Zahnärztlichen Mitteilungen.





30 Sekunden für die Gesundheit

18 02 2009

Auch kurze, aber intensive Körperertüchtigung vermindert das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung und Diabetes Typ 2 beträchtlich, haben Forscher der Universität Edinburgh nachgewiesen.

Sie liessen Probanden mehrmals in der Woche auf einem Heimtrainer für nur 30 Sekunden so schnell fahren wie sei konnten. Das Ergebnis:  Nach den kurzen, intensiven Trainingseinheiten wird der Stoffwechselprozess im Körper genauso stark angeregt wie bei Menschen, die mehrere Stunden in der Woche moderat Sport treiben. Die Studienergebnisse sollen ein gesundheitsbewusstes Leben leichter machen. Dass man keine Zeit für den Sport hat, kann nun nicht mehr als Ausrede gelten.

Gelesen in: Die Zahnarztwoche 7/09





Sechs Tipps zu Stressbewältigung und Frustabbau von Lee Milteer – leider nur in Englisch

7 02 2009

Hallo zusammen,

Der Jahresanfang erinnert uns wieder daran, am Erreichen unserer Ziele weiter zu arbeiten. Allerdings hat dies alles seinen Preis. Der Druck durch Anforderungen von Beruf, Familie, Haushalt und sozialem Umfeld wird manchmal so gross, dass wir eine Decke wie Linus von den Peanuts bräuchten. Lee, die mir regelmässig ihren Newsletter schickt,  verrät uns hier einige Tipps, wenn man sich überfordert fühlt.

Sie schlägt vor, diese auszudrucken und dort aufzuhängen, wo man sie täglich sehen kann.

1. Try to get to a place where you can be alone. Imagine yourself in your favorite place or a quiet, peaceful location such as in a forest, on the top of a mountain or by the waterfront — a mental Shangri-la. The University of Delaware has done studies proving that imagining a quiet natural scene in your mind will significantly reduce your stress.

2. Another way to gain control over your emotions is to simply breathe deeply several times. When your heart is beating too fast because of anxious feelings, controlled breathing slows your heart and allows you to feel in control again. Breathing is also an effective form of muscle relaxation.

3. Much of the stress we feel is a result of our own thoughts, so if we can think ourselves into a stressful state, we can think ourselves into relaxation. Some Declarations that are helpful are:

I am now calm and cool under all circumstances;

I am in control of my life;

I now can let go and relax;

I am in control of all my thoughts and actions;

I am very effective and efficient in stressful situations. I love and honor myself;

I have a positive attitude that I can handle myself in all situations.

Take the time to listen to an emotionally rewarding and uplifting CD program that reminds you of your personal power. Exercise is also another positive way to change your mood and it has long-term benefits.

4. Give yourself permission to have some positive personal rewards; anything that empowers you to feel like you are special! Always keep in mind that bad days don’t last. Empower yourself not to let your state of mind control you — you always control your emotions with your thoughts. Remember to love yourself. This too shall pass.

5. Be Grateful for what is good in your life right now. There is nothing like Gratitude to remind you that no matter how bad your day is right now, you still have positive things in your life. The more we focus on what is good in our life, the less time we have to focus on what we are unhappy about. The truth is, no matter how bad your day is, someone else in the world would look at you as being lucky. We must realize that the way to being happy is to look for what is good in our life. The universal truth of life is this: What you focus on expands. Be conscious enough to focus on the blessings you have in life.

6. One of the great things to do in life when dealing with frustration is to look forward to the future and what wonderful adventures you can experience and create for yourself and your family.

Blessings to you!

Lee Milteer

P.S. Go to www.milteer.com to check out great weekly specials.

P.P.S. Please be sure to add office@milteer.com to your contacts so you can easily receive further issues of Lee Milteer’s Newsletter. Please also forward this newsletter to any of your co-workers and friends who may benefit from this valuable information.

Copyright © 2009 Lee Milteer Inc. All Rights Reserved.





Der Chill-Faktor

6 02 2009

Interessanterweise finde ich immer wieder zu Muskik oder Musikthemen. Dies ist hier ja wirklich interessant, auch weil es bestätigt was wir intuitiv auch schon empfunden haben.

Gefunden in Docheck-News

Im Supermarkt animiert sie uns zum Kaufen, beim Joggen zum Durchhalten. Musik gehört zu unserem Alltag. Und sie kann mehr: Im OP unterstützt sie Anästhesisten, Hypertoniker „hören“ sich fit und Schlaganfallpatienten werden mit Musik an alte Fähigkeiten zurückgeführt.

Wie sehr Musik den Menschen beeinflusst, hat vor kurzem eine schwedische Forschergruppe unter Patrik Juslin von der Universität Uppsala untersucht. Zwei Wochen lang beobachtete sie 32 Studenten und ließ sie ihre Gefühle und ihre Alltagssituation protokollieren – auf einem Handcomputer sieben mal am Tag. Mehr als ein Drittel der aufgenommenen Zeit verbrachten die Studenten mit dem Hören von Musik. Überwiegend regten sie die Beats zu Freude, Sehnsucht und anderen positiven Gefühlen an. Angst, Ärger oder Langeweile empfanden die Getesteten eher ohne die harmonische Beschallung.

Chill-Musik wirkt wie Drogen

Je nach Charakter des Zuhörers oder Erfahrungen beim Musikhören aktiviert eine Melodie andere Gehirnbereiche. So kompensiert erregende Musik etwa Müdigkeit, tröstet bei Liebeskummer oder weckt den Dirigenten oder Musiker in sich. Etwa eine halbe Sekunde nachdem der Schall das Ohr erreicht und das Gehirn Klangfarbe und Intervalle analysiert hat, verbindet es Gedächtnisinformationen mit dem Gehörten. Musik spricht mehr als die meisten anderen Sinneseindrücke verschiedenste Areale des Gehirns an. Wie Musikforscher Stefan Koelsch von der englischen Universität Sussex herausfand, verstehen Menschen manche Tonfolgen wie gesprochene Worte oder gar Sätze. So bringt etwa der Durchschnittshörer das wohltemperierte Klavier von Bach gut mit dem Wort „Fluss“ zusammen, schrille spitze Akkorde mit Kälte und Eis. Vermischt man dagegen „Nadelstiche“ im Wort mit harmonischen Akkorden, aktiviert die unlogische Verknüpfung Aufmerksamkeitszentren im Gehirn infolge des Überraschungseffekts.
Mitunter erzeugt Musik „Chill-Effekte“ – Gänsehautgefühl beim Zuhören. Sie sind das Forschungsgebiet von Eckart Altenmüller vom Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin in Hannover. Bei rund 70 Prozent aller Menschen ruft Musik starke Emotionen hervor: Musikalische Chills wirken so stark wie Ecstasy oder sexuelle Höhepunkte, fanden die Kanadier Anne Blood und Robert Zatorre von der Universität Montreal heraus. Gerade bei Jugendlichen, bei denen das Stammhirn noch nicht völlig ausgereift sei, so der Neuropsychologe Lutz Jäncke aus Zürich, könnten sich solche Gefühle oft ungehindert Luft verschaffen. Ganz automatisch verknüpfen die Zuhörer sie mit der Person, von der die Musik stammt. Daher bringt „Tokio Hotel“ immer wieder Teenager zum Ausflippen.

Unmusikalität gibt es nicht

Vor etwa 35.000 Jahren, so schätzen Wissenschaftler, haben Menschen zum ersten mal Musik gemacht. Fünftönige Flöten erzeugten schon Harmonien, wie sie heute noch in Kinderliedern vorkommen. Harmonische Musik fördert soziale Bindungen, indem es bei Männern den Testosteronspiegel senkt und ihn bei Frauen anhebt. Entspannende Musik regt auch zur Ausschüttung von Oxytocin an, einem Hormon, das mit Zuneigung und Liebe in Zusammenhang gebracht wird. Überall auf der Welt singen Mütter ihren Kindern zum Spielen vor – rhythmisch und hoch. Zum Einschlafen wechseln sie dann zu tieferen Tonlagen und langsameren Tempi. So ist es auch nicht erstaunlich, dass fast alle Menschen einen Sinn für Musik haben, auch jene, die sich unmusikalisch halten. Aus der eigenen Praxis berichtet Stefan Koelsch von erstaunten Probanden, wenn die vermeintlich Unmusikalischen sehen, wie sie auf harmonische oder dissonante Stimuli reagieren.

Musik gegen Bluthochdruck und nach dem Schlaganfall

Musik ist somit auch ein Weg für Therapeuten, um gestörte neuronale Funktionen wieder zu reaktivieren. Eine finnische Gruppe bewies das bei Schlaganfall-Patienten. Wenn die Rehabilitation regelmäßigen Musikgenuss nach eigenem Gusto einschloss, besserten sich beispielsweise verbale Erkennung und Aufmerksamkeit wesentlich mehr als in den Kontrollgruppen, die Hörbüchern lauschte oder nur konservativ behandelt wurde. Auch auf den Gemütszustand hatte die tägliche Stunde mit der Lieblingsmusik einen positiven Einfluss: sie verhinderte Depressionen und Bewusstseinsstörungen. Schon frühere Untersuchungen zeigten: Patienten mit Sprachverlust können ihre Wünsche zuerst leichter mit Gesang als mit Sprache ausdrücken.
Untersuchungen von Vera Brandes von der Paracelsus Universität Salzburg weisen auf weitere andere therapeutische Effekte hin. So bewirkte täglicher Musikgenuss bei Hypertonikern, dass sich ihre Herzfrequenz-Variabilität (HFV) verdoppelte und damit dem Infarkt vorbeugt. Der HFV-Wert nimmt mit zunehmendem Alter immer weiter ab. Mitautor Julian Thayer veranschaulicht das Ergebnis: „Die Steigerung der Herzfrequenz-Variabilität durch Musiktherapie entspricht dem Wert, den ein gesunder Mensch in einem Lebensjahrzehnt verliert. Man könnte also sagen, durch diese Musik wird das Herz zehn Jahre jünger.“
Schließlich bewirken die Klänge auch Veränderungen im Schmerzzentrum. Mit diesen Erkenntnissen bieten die Ärzte Ihren Patienten in der Sportklinik Hellersen in Lüdenscheid ihre Lieblingsmusik im OP-Saal an. Sie entspannt die Patienten und senkt den Bedarf an Schmerz- und Beruhigungsmittel. So könnte auf dem Fragebogen vor Operationen zukünftig vielleicht stehen: Mick Jagger oder Mozart?

Autor

Dr. Erich Lederer

Medizinjournalist/in (Innere Medizin – Schwerpkt Immunologie )

82008 Unterhaching

Deutschland





Lachen- ernsthaft betrachtet

3 02 2009

Die Geschichte des Lächelns

Mona Lisa hatte nichts zu lachen

Auszug aus einem Artikel von Claudia Kluckhuhn, Chefredakteurin der Zahnärztlichen Mitteilungen

Ob im Kino, auf Plakaten oder in der Zeitung – überall strahlen uns Stars und Sternchen mit makellos weißen Zähnen entgegen. Ein offenes Lachen gilt heute als Inbild von Jugend, Attraktivität und Erfolg. Doch ein Blick in die Geschichte sorgt für Überraschung: Zähne zeigen in der Öffentlichkeit war Jahrhunderte lang verpönt. Aus gutem Grund, denn ein geschlossener Mund verbarg die schlechten Kauwerkzeuge. Dass das Lächeln doch noch Schule machte, liegt maßgeblich an der verbesserten Mundgesundheit und damit am Beitrag der Zahnärzte.

Lachen verboten

Die Lachverbote besitzen eine lange Tradition: Schon für den griechischen Philosophen Platon (428-348 v. Chr.) stand unumstößlich fest, dass der Mensch beim Lachen seine Selbstkontrolle verliert. In seinem Monumentalwerk „Politeia“ schrieb er, das Lachen vertrüge sich nicht mit der Würde des Menschen – allenfalls gestattet sei eine gemäßigte Heiterkeit („modesta hilaritas“), aber kein lautes exzessives Lachen. Dasselbe gilt für die antike Kunst: Lachende Gestalten sind rar. Mit offenem Mund und sichtbaren Zähnen wurden nur die halbtierischen Wesen aus der griechisch-römischen Mythologie – Angst einflößende Giganten, Kentauren, Satyrn und Faune – dargestellt: So fletscht die Gorgo Medusa, deren bloßer Anblick den Betrachter auf der Stelle zu Stein verwandelte, bedrohlich ihre Zähne.

Auch im Mittelalter ging man zum Lachen besser in den Keller: Jesus habe nie gelacht, hieß es, und falls doch, dann, weil er mit allen Lastern auch das des Lachens auf sich genommen habe. Kirchenväter und Theologen von Johann Chrysostomos (40-120) über Augustinus (354-430) bis hin zu Bernhard von Clairvaux (1090-1153) und Hugo von St. Victor (1096-1141) beschäftigten sich mit dieser Frage. Die Bergpredigt lieferte der Kirche den „Beweis“: „Wehe euch, die ihr jetzt lacht“, droht Jesus dort seinen Zuhörern, „denn ihr werdet klagen und weinen.“ Wer lachte, galt als Zweifler.

Elisabeth I: Ebenmäßiges Gesicht, doch hinter den roten Lippen sitzen verfaulte Zahnstümpfe.

In seinem Geschichtsroman „Der Name der Rose“ erzählt Umberto Eco vom Kampf des Christentums gegen die Lachkultur. Italien, 14. Jahrhundert: Der greise Mönch Jorge von Burgos versteckt das „Buch der Komödie“ in seiner Bibliothek. Um zu verhindern, dass Lachen gesellschaftsfähig wird, schreckt er auch vor Mord nicht zurück. Eco bezieht sich hier auf das verloren gegangene zweite Buch der Aristotelischen Poetik. Da, vermutet man, habe Aristoteles sich positiv zur Funktion des Lachens geäußert: Lachen als Kunst, Philosophie und Erlösung.

Eine verkehrte Welt, denn im Unterschied zu heute zeigte die mittelalterliche Kunst die Zufriedenen mit geschlossenem Mund, die Unglücklichen dagegen mit geöffneten Lippen. Wie schon in der Antike spiegelt die mittelalterliche Kunst die geltenden Verhaltensmuster wider: Lautes Lachen und ein weit geöffneter Mund gehörten sich bei den oberen sozialen Ständen, also bei Kirche und Adel, nicht. In ihren Augen benahmen sich nur Bettler, Narren, Betrunkene und verrückte Alte derart ungehörig.

Warum das offene Lachen in der Öffentlichkeit nicht gern gesehen wurde, hatte freilich noch einen anderen, viel offensichtlicheren Grund: die schlechten Zähne.

Zahnerkrankungen zählten zu den verbreitetsten Leiden im Mittelalter: Karies trat fast durchweg an den seitlichen Kontaktpunkten der Zähne auf, weitaus seltener waren die Kauflächen der Molaren betroffen – eine Folge des starken Abriebs, denn durch die rauhe und faserreiche Kost mussten die Menschen extrem viel kauen. Hinzu kommt, dass ein Großteil der Nahrung mit Sand verschmutzt war, der die Zähne regelrecht abschmirgelte. Im Laufe des Lebens nutzten sich die Zähne enorm ab, sodass kaum noch Fissuren vorhanden waren, in denen sich Karies hätte bilden können. Das änderte sich schlagartig, als die Kartoffel eingeführt wurde: Sie beendete zwar die immer wieder auftretenden Hungersnöte, erhöhte aber zugleich das Risiko, an Karies zu erkranken. Denn die Erdäpfel avancierten zum Kohlehydratlieferant Nummer eins – nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Kariesbakterien. Die von Karies zerfressenen Zähne eiterten – häufig war der Kieferknochen bereits abgebaut – und zogen nicht selten Blutvergiftungen nach sich. Schwere Mund- und Zahnerkrankungen wie solche „Eiterzähne“ konnten bis zum Tode führen. Wer Zahnschmerzen hatte, musste auf die umherreisendenden Bader, Quacksalber oder die berüchtigten Zahnbrecher vertrauen – sie waren die einzige Alternative zu Wundermitteln und Hexenzauber. Das für die Patienten äußerst schmerzhafte Zahnreißen fand lange Zeit auf Jahrmärkten statt und war ein Aufsehen erregendes Spektakel.

Der süße Zahn

Frankensteins Monster ist nicht der Hellste – wie dieses Lächeln beweist.

Mit dem Import von Zucker und Kakao im Zuge der großen Entdeckerfahrten des 15. und 16. Jahrhunderts kamen diejenigen, die es sich leisten konnten, schnell auf den Geschmack von Pralinés, Konfekt & Co. Sogar Fleischpasteten sollen zum Teil mit Schokolade überzogen worden sein! Die Folge: Erste Zähne fielen oft schon im Jugendalter aus – künstliche Prothesen konnten den Verlust optisch meist nur unzureichend kaschieren.
Dass der exzessive Zuckerkonsum die Zähne ruinierte,
war kein Geheimnis. In Shakespeares „Romeo und Julia“ bemerkt Mercutio, dass die Damen von Lippenbläschen gequält würden, „weil ihr Atem durch Bonbons verpestet ist“. Im Jahre 1598, fünf Jahre vor ihrem Tod, beschreibt ein Reisender das Aussehen der englischen Königin Elisabeth I: „Die Königin steht – wie man uns sagte – in ihrem 65. Lebensjahr und wirkt sehr würdevoll: Ihr Gesicht ist länglich, ihre Haut hell, aber runzlig, ihre Augen sind klein, aber sehr dunkel und freundlich, sie hat eine leichte Hakennase, ihre Lippen sind schmal und ihre Zähne schwarz, ein Mangel, an dem die Engländer deshalb zu kranken scheinen, weil sie allzuviel Zucker verwenden.“

Am Hofe Ludwig XIV (1638-1715) diente der Fächer keinesfalls nur zum Fächeln und Flirten, sondern auch als Sichtschutz für marode Zähne. Zusätzlich schützte er die übrige Gesellschaft vor dem Pesthauch schlechten Atems und dem widerwärtigen Geruch verfaulter Zähne sowie Mund- und Kiefererkrankungen. In der Tat: Hätte man in den Sälen nicht großzügig Moschus, Ambra und andere kräftig duftenden Essenzen versprüht, es wäre Zeitzeugen zufolge vor Gestank nicht auszuhalten gewesen. Grund dafür waren natürlich auch die hygienischen Verhältnisse: Waschbecken und Toiletten waren in Versailles Mangelware.

Strenge Etikette

Über die Jahrhunderte hinweg waren besonders Frauen vom Lachverbot betroffen. Eine feine Dame hielt den Mund geschlossen – das höchste der Gefühle war ein angedeutetes, ja, geradezu verhaltenes Lächeln. Alles, was darüber hinausging, wurde als obszön empfunden. Anders bei jungen Mädchen: Für sie gehörte sich ein anmutiges Lächeln durchaus.

Weisen die mittelalterlichen Figuren noch vorwiegend flache, austauschbare Gesichtszüge auf, rückte die Renaissance das Individuum in den Mittelpunkt. Leonardo (1452-1519), Tizian (1488-1576) und Michelangelo (1475-1564) brachten ihre weiblichen Modelle als individuelle Persönlichkeiten auf die Leinwand. Und dennoch: Das Lachen blieb weiterhin tabu. Auch die Mona Lisa ist da keine Ausnahme. Ihr berühmtes Lächeln ist für uns heute kaum mehr wahrnehmbar. Kunsthistoriker rätseln noch heute, was es damit auf sich hat, so fremd ist es geworden. Wahrscheinlich hielt auch sie den Mund aus gutem Grund geschlossen – ein offenes Lächeln mit kariösen Zähnen hätte ihre viel gepriesene Schönheit wohl sofort zunichte gemacht. Isabella Brant, Rubens’ (1577-1640) erste Frau, lächelt immerhin deutlich erkennbar und bringt gerade dadurch die Privatheit des Gemäldes zum Ausdruck.

Schauriges Vampirlachen

Dass das Entblößen der Zähne noch im 19. Jahrhundert eher schaurige als schöne Gefühle weckte, belegt ein einziger Name: Dracula. Bram Stokers Roman aus dem Jahre 1897 zieht eine wahre Flut gruseliger Schauermärchen nach sich. Das diabolische Hohngelächter der Vampire rückt das Lachen verstärkt in ein schlechtes Licht: Die überdimensionalen Eckzähne des Vampirs erinnern an die Reißzähne eines Wolfes, der weit geöffnete Mund wird zur Mordwaffe. In den Geschichten von Blut saugenden Kreaturen kommt das Vampirlächeln einer Vorankündigung des nahen Todes gleich. Eine bedrohliche Vorstellung: Der morbide Untote saugt seinem Opfer den Lebenssaft aus und kommt dadurch wieder zu – schier unbesiegbaren – Kräften.

Fast 80 Jahre zuvor erscheint 1818 Mary Shelleys Frankenstein. Das aus Leichen geschaffene Monster ist so stark wie Herkules, intellektuell jedoch auf der Höhe eines Kleinkindes. Sein Lächeln – bei ihm ein Zeichen der Freude – ist das debile Lächeln eines Schwachsinnigen. Auch der Romantiker E.T.A. Hoffmann, seiner Zeit bekannt als „Gespensterhoffmann“, erzählt von unheimlichen Figuren, deren starres, hohles Lächeln darauf hindeutet, dass sie künstlich geschaffene Automaten, und keine Menschen sind. Der starre Blick, das unbewegte Lächeln dieser Technikgeschöpfe sind Ausdruck ihrer Emotionslosigkeit. Die Geschichten handeln von den Schrecken der aufziehenden Industrialisierung, gleichwohl spinnen sie die Vision von den Naturwissenschaften und ihren vermeintlich unbegrenzten Möglichkeiten weiter. Berühmtestes Beispiel ist die Puppe Olimpia in Hoffmanns „Der Sandmann“ (1816-17): Ihr verfällt der Student Nathanael, durch sie stürzt er am Ende in Tod und Verderben.

Positive Wertungen des Lachens und Lächelns bleiben weiterhin sekundär. Lächelnde Frauen wirkten noch vor 100 Jahren auf Männer geradezu beängstigend: Gustav Klimts berühmte „Judith“ (Wien 1901), Mörderin des

Holofernes, lächelt verführerisch. Eine schöne, erotische Frau – und dennoch gefährlich: Sie verkörpert die damals so gefürchtete Femme fatale, der die Männer reihenweise verfallen, nur um am Ende kaltblütig vernichtet zu werden.

Bonus der Zahnheilkunde

Noch bis Ende des 19. Jahrhundert besaß das zur Schau gestellte Lächeln einen negativen Touch. Dann aber ändert sich die Einstellung zum Lachen rasant. Ein wichtiger Grund dafür ist sicherlich die Verwissenschaftlichung der Zahnheilkunde: Neue Erkenntnisse, wie die von Willoughby Dyton Miller, der 1896 die Entstehung von Karies als chemischen Prozess erklärte, waren ebenso bahnbrechend wie die Entdeckung der „X-Strahlen“ durch Wilhelm Conrad Röntgen ein Jahr zuvor. Das neue Wissen erschloss viele weiße Flecken auf der zahnmedizinischen Landkarte und eröffnete gleichzeitig neue Behandlungsmethoden. Diese kamen den Patienten und damit auch dem Lächeln zugute: Mit einem gesunden Mund und strahlend weißen Zähnen machte das Lachen mehr Vergnügen, umgekehrt waren diese plötzlich ein echter Hingucker.

Obendrein schwappte Ende der 50er Jahre eine regelrechte Welle des Lächelns aus den USA Richtung Europa. In Übersee war das Big Smile schon viel früher gesellschaftsfähig. Prophylaxe und Prävention besitzen dort eine lange Tradition: Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts gingen die so genannten Dentalhygienikerinnen an die Schulen und brachten den Kindern das Zähneputzen bei. Zudem wurde seit den 40er Jahren das Trinkwasser in vielen US-Städten mit Fluorid angereichert, ab 1962 hatten 2 302 Gemeinden fluoridiertes Wasser aus der Leitung.

Im 21. Jahrhundert geht es in der Zahnheilkunde längst nicht mehr nur um Schmerztherapien oder reine Instandsetzungen: Die ästhetische Zahnmedizin verbindet inzwischen funktionelle Zielsetzungen mit kosmetischen Korrekturen. Ein Lächeln kann dadurch harmonischer und attraktiver wirken.

Heute gelten schöne Zähne als Statussymbol. Tom Cruise kokettiert mit Brackets, Altstars wie Paul Newman und Jack Nicholsen grinsen selbstbewusst in die Kamera, das Hollywood-Lächeln von Julia Roberts – angeblich das teuerste der Welt – ist sowieso unbezahlbar.

Ein Lächeln – 1 000 Worte

Auch wenn es sich in großer Gesellschaft nicht ziemte – privat war das Lächeln gestattet und unterstrich die Intimität dieses kostbaren Moments. „Ich habe seit einer Ewigkeit auf Euch gewartet“, scheint Nataschas Lächeln zu besagen, als Fürst Andrej sie bittet, mit ihm zu tanzen (Leo Tolstoi: Krieg und Frieden, 1863-69). Mit einem Lächeln vermag sie beinahe so viel zu sagen wie mit Worten.


Zwei, die mit ihrem umwerfenden Lachen viel Geld verdienen: Julia Roberts und …


…Tom Cruise – auch mit Zahnspange sexy.

Dass ein Lächeln 1 000 verschiedene Bedeutungen haben kann, stellte der Anatom Charles Bell bereits im Jahr 1806 fest. Ein Lächeln signalisiert Spaß und gute Laune. Vielleicht auch Zustimmung und Sympathie – manchmal allerdings auch Schadenfreude, Mitleid oder gar Verachtung. Ein Lächeln kann trösten, aber auch mit Ärger, Wut und Trauer verbunden sein. Und last but not least: Lächeln ist – schenkt man den Frauenmagazinen Glauben – der Flirtfaktor Nummer eins! Insgesamt 18 verschiedene Arten von Lächeln unterscheiden die Verhaltensforscher heute. Nur eine Variante ist der Ausdruck spontanen, echten Vergnügens. Dann ziehen sich beide Mundwinkel zugleich nach oben – das „ehrliche Lächeln“ beginnt symmetrisch – Krähenfüße rund um die Augen sind dabei ein absolutes Muss!

Humanbiologen Prof. Carsten Niemitz hat jüngst erforscht, wodurch sich ein besonders angenehm wirkendes Lächeln auszeichnet: Probanden, deren Lachen als angenehm bewertet wurde, besitzen eine dynamische Mimik. Sie schließen beim Lachen kurz die Augen – unbewusst signalisieren sie dem Gegenüber dadurch, dass sie keine Gefahr darstellen.

Spiegel der Seele

Für Wittgenstein (1889-1951) war das Gesicht der Mittler zwischen Selbst und Welt. Auch heute noch gilt das Gesicht als Spiegel der Seele, erlaubt es doch Einblicke in die Gedanken anderer. Ein Großteil der Körpersprache verläuft über das Gesicht – kein anderes Körperteil ist für die Kommunikation so bedeutend. Mehr als Worte und Taten entscheidet oft ein Blick ins Gesicht, ob Menschen einander trauen oder sich doch lieber aus dem Weg gehen. Wie eine Person wahrgenommen wird, hängt nicht zuletzt von ihrem Gesicht ab – über die Physiognomie unseres Gegenübers ziehen wir Rückschlüsse auf Charakter, Typ und Lebensgeschichte. Am Gesicht lassen sich auch Alter, Geschlecht und Individualität ablesen. Ärger, Glück, Angst, Trauer und Überraschung werden über alle kulturellen Grenzen hinweg wiedererkannt – auch der Ausdruck des Lachens sieht bei allen Menschen gleich aus.

Schon Babys können lachen. Das Gesicht und das Lachen spielen eine entscheidende Rolle bei der Sozialisierung des Kindes und seiner Beziehung zu anderen Menschen. Dieses Wissen zieht weite Kreise: Viele Erwachsene wollen heutzutage die gesundheitsfördernde Wirkung des Lachens nutzen – und machen zum Beispiel so genannte Lach-Therapien.

Lachen ist die beste Medizin

Den Anstoß, das Lachen medizinisch zu erforschen, gab der Wirtschaftsjournalist Norman Cousins. Er litt in den 60er Jahren an einer schmerzhaften Wirbelsäulenerkrankung. Als nichts half, unterzog er sich systematisch einer Lachkur: Er sah sich über Monate die Filme berühmter Komiker an und ließ sich witzige Bücher vorlesen. Nach zehn Monaten konnte Cousins mithilfe seines Lachtrainings seine Schmerzen lindern.

Mittlerweile beschäftigen sich weltweit mehr als 200 Wissenschaftler mit der Gelotologie, der Lachforschung, darunter Biologen, Psychologen, Anthropologen, Neurologen, Sprachwissenschaftler und Verhaltensforscher. Sie befassen sich unter anderem mit der Frage „Was ist unterhaltsamer, eineinhalb Stunden Wetterbericht oder Charlie Chaplins filmisches Meisterwerk „Moderne Zeiten“? Die Antwort darauf dürfte den meisten nicht schwer fallen: Chaplin. Doch was ist gesünder? Nach Untersuchungen an zwei Dutzend Allergiepatienten sind japanische Wissenschaftler überzeugt: Chaplin. Wie die Forscher berichten, ließ der Konsum von „Moderne Zeiten“ die Hautschwellungen der Allergiker zurückgehen. Das TV-Wetter hatte dagegen keine Auswirkungen auf die Beschwerden der Patienten.

Verglichen mit unseren Großeltern hat sich eine ganze Menge getan: Die auf Fotos gebannten starren und strengen Gesichter sind Vergangenheit. Stattdessen zeigen die Bilder lachende Paare, Freunde und Familien. Dass heute so gern, lange und laut gelacht wird, ist – nicht zu vergessen – ein Verdienst der Zahnmedizin. Denn nur mit gesunden und schönen Zähnen macht Lachen richtig Spaß.

Claudia Kluckhuhn, Chefredakteurin zm
Erschienen in Zahnärztliche Mitteilungen (zm) , einer Publikation der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV).





„Yes We Can“ song – sollte man in einer stillen Minute hören. Einfach schön und motivierend!

26 01 2009

Der Song von Stephanie Phillips hat so etwas von Joan Baez-der/die eine oder andere erinnert sich noch?





Musik verbindet

26 01 2009

Einen schöner Beweis, dass Musik verbindet, hab ich hier aus Barcelona von Michaela geschickt bekommen.

Einfach mal reinhören, bis zum Schluss.

Enjoy!

http://www.youtube.com/v/Us-TVg40ExM&hl=es&fs=1





Erinnerung an Studienzeiten Zahn-Medizin

24 01 2009

Wenn man, so wie ich heute, noch ganz neu im „Blog-Geschäft“ ist, schaut man sich gerne um, wie die anderen blogger das so machen. Im Doc-check Forum stiess ich auf einen blog-Eintrag, der mir so gut gefiel, dass ich ihn gleich hier vorstellen will.

Übrigens, die Zeiten haben sich anscheinend, zumindest in Bezug auf Medizinstudium, seit 1968 nicht so sehr verändert…

Und jetzt wird auch klar, warum die Zahn-Mediziner so schlechte Demonstrierer sind:  Wehe sie kommen zu spät zum Praktikum-denn dann Schein weg-Semester verloren (oder zwei weil nicht jedes Praktikum jedes Semester angeboten wird).

Viel Spass -hier der link





IDS wirft ihre Schatten voraus

23 01 2009

Die internationale Dentalschau IDS in Köln

( http://www.ids-cologne.de/diemesse/)

wirft ihre Schatten voraus. Hotels in Köln sind zur Messe-Zeit

24. – 28. März 2009

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praktisch ausgebucht und es zeichnen sich wieder grosses Interesse von Ausstellern und Besuchern ab. Meine persönlichen Highlights werden das neue Cerec mit der „bluecam“, dem leistungsstarken Spezialrechner im AC „Acquisition Center“ und der innovativen Software bei Sirona (www.sirona.de) sein.

Besonders freue ich mich auf die  Arbeit auf dem Elexxion Messestand.

http://www.elexxion.de/de

Hier werde ich mit einigen anderen Kollegen, allesamt erfahrene Laseranwender, Laser-Interessenten und Neueinsteigern Frage und Antwort stehen und Tipps für die tägliche Praxis geben. Für viele neu wird der Elexxion Nano sein, ein 810nm Diodenlaser mit von Elexxion patentierter digitaler Pulstechnik DPL. Diese Technik erlaubt ein effektiveres Arbeiten im Weichgewebe mit äusserst geringen Nebenwirkungen. Wir konnten diese Technik schon seit einiger Zeit in unserer Praxis anwenden und sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

Wer nicht zur IDS kommen kann hat die Möglichkeit, an einem der Wochenend-Seminare in der Elexxion-Academy in Radolfzell am Bodensee teilzunehmen. Anmeldung hier:

http://www.elexxion.de/de

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Auch bei Herpes hat sich das lasern mit dem hochgepulsten Nano sehr bewährt (siehet Foto unten).

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Ich hoffe , viele meiner Kollegen und Freunde auf der IDS zu treffen.