Invisalign- ein Fazit für Zahnärzte

20 01 2010

Folgender Beitrag stellt meine persönlich Erfahrung mit Invisalign dar. Zahnärzte, die sich mit dem Gedanken tragen, sich für Invisalign zertifizieren zu lassen, mögen sich diesen Beitrag durchlesen.

Invisalin behauptet für sich, der Marktführer in der digitalisierten, “unsichtbaren” Schienen-KFO zu sein. Sicherlich stimmt das zur Zeit auch noch, zumindest was die Anzahl der Anwender und die durchgeführten Fälle angeht.

Diese Position hat sich Invisalign durch Verwirklichung einer Vision -nämlich digitale Planung und Umsetzung der KFO-Behandlung, Anmeldung verschiedener Patente und durch eine beispiellose Marketingkampagne erobert. Allerdings zeichnet sich Invisalign gleichzeitig durch eine beispiellose Kaltschnäuzigkeit und Unverschämtheit gegenüber  Kunden, also Zahnärzten aus. Durch Abschottung der Geschäftsleitung sowohl in Deutschland wie auch den USA ist es einem Zahnarzt nicht möglich, an den Aussendienst-Mitarbeitern vorbei an die Geschäftsleitung zu gelangen um dort Misstände vorzutragen oder sogar eine Beschwerde los zu werden. Der Leiter des Deutschen Headquarters, Dr. XY liess sich stets verleugnen. Jetzt ist die Führungsriege wieder komplett ausgetauschtDas System ist nach innen völlig abgeschottet weil Beschwerden nicht vorgesehen sind im System. Die Öffnung von Invisalign für GP’s (General Practitioners) sollte eine weitere Gewinnsteigerung bringen. Da gibt es dann aber- wen wundert’s- Ärger mit den Kieferorthopäden die das Feld lieber exklusiv beackern wollen. Daraufhin denkt sich Invisalign- na dann behalten wir nur die “guten GP’s”, die mindestens 10 Fälle/Jahr einreichen- und werfen die anderen- und die die unzufrieden sind- einfach über Bord. Und schwupp- das Problem ist gelöst- scheinbar.

Glücklicherweise gibt es aber- zumindest in Deutschland, Alternativen.





Orthocaps- was ist den das?

20 01 2010

Zähne sollen nicht nur gut “beissen” können sondern auch in vielfältiger Weise im gesunden Organismus harmonieren.

Zahnfehlstellungen sind nicht nur optisch meist störend und hinterlassen einen “schiefen” ersten Eindruck. Sie können auch gravierende Einflüsse auf Haltung und Funktion des menschlichen Körpers haben. Vielfältige Beschwerden, von Kopfschmerzen bis Tinnitus, von Kiefergelenkbeschwerden bis zum Bandscheibenvorfall können ihre Ursache in Zahnfehlstellungen nehmen. Einen Schnelltest, ob Sie ggf. unter zahnbezogenen anderen Problemen leiden können Sie übrigens auf unserer Hompage herunterladen.

Aus diesem Grunde und weil auch der ästhetische Anspruch an schöne, helle, gerade Zähne Raum greift behandeln wir seit geraumer Zeit viele Fehlstellungen der Zähne, auch im Rahmen von CMD (Cranio-mandibuläten Dysfuntionen) mit Orthocaps.

Was steckt dahinter?

Der Entwickler von Orthocaps, selbst Fachzahnarzt für Kieferorthopädie und tätig an einer deutschen Universität, Dr. Waheed Khan, erkannte die Schwächen bisher am Markt vertretener Systeme und entwickelte, aufbauend auf Erfahrungen mit anderen Systemen, sein neues, besseres Orthocaps System.

Orthocaps ist mit neuen Materialien und neuen Denkansätzen-basierend auf klinischer Erfahrung- für uns das beste System zum Erreichen unserer hoch-anspruchsvollen Behandlungsziele.

Wie funktionierts?

Auf den Kieferabdrücken bzw. Modellen wird der Fehlbiss analysiert. Die Modelle werden digitalisiert und im folgenden werden die Zähne in kleinsten Schritten zu ihrer Zielposition geführt. Für jeden Schritt werden je eine dünne und eine dicke, elastische Schiene pro Kiefer angefertigt. Die Zähne reagieren auf den leichten, gleichmässigen Druck und verändern ihre Lage wie vorgesehen. Die elastischen “soft-caps” Schienen werden nachts getragen während die dünnen “hard-caps” tagsüber zum Einsatz kommen und optisch fast nicht wahrzunehmen sind. Die caps werden alle drei Wochen gegen den nächsten Satz ausgetauscht.

Es ist für uns als Zahnärzte und für unsere Patienten faszinierend wie sich das Gebiss langsam und stetig verschönert und wie zufrieden die Patienten mit ihrem Fortschritt von mal zu mal sind.

Die Vorteile des Systems und der Behandlung für unsere Patienten:

Auch massive Fehlstellungen können durch die “soft-caps” behandelt werden.

Patienten haben meist absolut keine Schmerzen während der Behandlung und wenn, dann nur gering und kurzfristig zu Beginn.

Der Support ist sehr gut da die Firma in Deutschland ansässig ist und weil Orthocaps sich sehr bemüht, Zahnarzt und Patient zufrieden zu stellen.

Das System berücksichtigt modernste biologische Prinzipien, ist sozusagen die Version 2.0

Orthocaps ist günstiger als das konkurrierende Produkt Invisalign. Dies schlägt sich auch in geringeren Kosten für die Patienten nieder.

Und: Wir lieben Ortocaps.

Herzlichst

Ihr

Dr. Hubert Stieve





Tabak und das Gefahrenpotential

18 01 2010

Jeder 4. Erwachsene in Europa greift mehrmals täglich zur Zigarette und auch unter den Jugendlichen ist die Anzahl der Raucher relativ hoch. Aufgrund von Gruppenzwang, sozialer Einbindung, Neugierde oder persönlichen Problemen kommen extrem junge Menschen häufig schon sehr früh in den Kontakt mit Zigaretten. Obwohl der Großteil der Raucher die möglichen gesundheitlichen Folgen des Rauchens kennt und weiß, dass die Lebenserwartung um 10 bis 15 Jahre verkürzt wird, wird der Zigarettengenuss nicht aufgegeben.

Mit jedem Zigarettenzug gelangen viele giftige Stoffe in den Körper: Schadstoffe (Kohlenmonoxid, Nitrosamine, Benzoepyren, Benzol, Cyanwasserstoff, Aldehyde, Cadmium), 4000 Chemikalien mit nicht bekannter Wirkung sowie 210 Billionen freie Radikale.

Wirkung Freier Radikale

Sie verbrauchen essentielle Antioxidantien wie  Vitamin C, A, E, Beta-Carotin, Zink und Selen, es kommt es zu einer starken Verminderung dieser. Der Mangel bewirkt, dass die schädigenden freien Radikale nicht ausreichend neutralisiert werden, wodurch sich stetig neue freie Radikale als Stoffwechselzwischenprodukte aufgrund von Kettenreaktionen im Körper bilden (oxidativer Stress).

Sie greifen körpereigene Proteine und Lipide sowie die Erbsubstanz im Zellkern (DNA) an und schädigen diese. Die im Cholesterin befindlichen ungesättigten Fettsäuren werden oxidiert, gelten dann in ihrer veränderten Form als schädliche Fremdstoffe und können so an den Arterienwänden festkleben.

Auswirkungen des regelmäßigen Zigarettenkonsums

Täglicher Zigarettenkonsum ist verantwortlich für ein Drittel aller Krebserkrankungen, tödlich endende Herzinfarkte (Myokardinfarkte), Schlaganfälle (Apoplexe), Sehstörungen und  Schwachsichtigkeit durch Cyanwasserstoffe, Entstehung von Krebs (Karzinomen) der Atmungsorgane durch Formaldehyd, schwere Organschädigungen durch Cadmium als toxisches Schwermetall, Schwächung des Immunsystems, erhöhte Blutfett- und Cholesterinwerte, erhöhtes Risiko an Diabetes mellitus Typ II zu erkranken, Durchblutungsstörungen (Periphere arterielle Verschlusskrankheiten), Arterienverkalkung (Atherosklerose), Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Koronare Herzkrankheit (KHK), Vorzeitige Hautalterung , Nierenfunktionsstörungen, Zellschäden durch Schwermetalle und andere giftige Stoffe, Schädigungen der DNA sowie mögliche Veränderungen am genetischen Code, Entzündungen im Verdauungstrakt sowie  Knochenschwund (Osteoporose).

Tabak und Immunsystem

Besonders gefährdet sind die Luftwege von Rauchern, da der Überschuss an Freien Radikalen sowie der Antioxidantienmangel die oberen Luftwege anfälliger auf Viren und Bakterien macht und diese nur noch langsam zerstört werden können. Es fehlen die nötigen Vitalstoffe (Mikronährstoffe), um den Organismus vor solchen Krankheitserregern zu schützen. Der Rauch von Zigaretten ist damit ein immunbelastender Faktor und beeinträchtigt stark unsere körpereigene Abwehr.

Achten Raucher nicht auf eine abwechslungsreiche Ernährung, hat ihr Körper nicht genug Abwehrstoffe, um vor Umweltschadstoffen und anderen äußeren Einflüssen geschützt zu sein. Das Immunsystem von Rauchern ist daher anfälliger für Infektionen als das von Nichtrauchern.

Tabak und Vitamin C

Eine Zigarette kann bis zu 30 mg Vitamin C verbrauchen, wodurch die Vitamin C-Reserven sehr schnell abgebaut werden, je häufiger nach einer Zigarette gegriffen wird. Der Vitamin C-Bedarf ist somit mehr als doppelt so hoch als der von Nichtraucher/innen.

Rauchen und die daraus resultierenden Vitamin C-Defizite bewirken eine Erhöhung der Blutfett- und Cholesterinwerte, Erhöhung des Risiko von Blutgerinnseln, verfrühte Hautalterung und Zahnfleischbluten (Gingivitis).

Tabak und Vitamin D und B-Vitamine

Zigarettenrauch vermindert die Reserven von Vitamin D, Folsäure – Vitamin B9, Vitamin B12 ua. B-Vitaminen. Sind der Vitamin B12- sowie der Folsäurespiegel stark gesenkt, kommt es bei Rauchern zu schweren Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Schwächeanfällen, Gereiztheit, starken sowie ungewöhnlichen Blutungen, Entzündungen im gesamten Verdauungstrakt, Appetitlosigkeit sowie Gewichtsverlust.

Tabak  und Zink, Selen und Calcium

Ein niedriger Zink- und Selenstatus begünstigt Zellschäden, weil die Schutzwirkung dieser Spurenelemente vor Schwermetallen und anderen giftigen Stoffen aus dem Zigarettenrauch ausbleibt und sich dadurch zum Beispiel Blei und Cadmium im Körper anreichern.
Raucher sind außerdem einer höheren Gefahr für Knochenbrüche und Osteoporose ausgesetzt, da zunehmend Mineralstoffe, va. Calcium, in den Knochen verloren gehen.

Zigaretten bakterienbelastet

US-Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass in Zigaretten zahlreiche unterschiedliche Bakterienarten vorhanden sind. Unter den weit über hundert verschiedenen Keimen befinden sich auch solche, die beim Menschen zu Krankheiten führen können. So konnte beispielsweise in allen untersuchten Zigaretten die Bakterienart Pseudomonas aeruginosa, ein Keim, der in den USA für ein Zehntel aller Krankenhausinfektionen verantwortlich ist, nachgewiesen werden.

Nicht selten fanden die Forscher auch solche Bakterien vor, die Lungen- und Blutinfektionen verursachen können.

Die Wissenschaftler nehmen an, dass die Keime den Prozess des Rauchens überstehen und dadurch nicht zerstört werden. Daraus könnte sich eine große gesundheitliche Gefahr nicht nur für Raucher, sondern auch für Passivraucher hinsichtlich der Zunahme von Infektionen und chronischer Erkrankungen ergeben.

Tabak und Fruchtbarkeit

Tabakkonsum vermindert die Fruchtbarkeit. Die mit der Zigarette aufgenommenen Schadstoffe rufen Störungen in der Hormonsteuerung hervor, nehmen Einfluss auf die Eizellenreifung der Frau sowie auf die Spermienproduktion des Mannes. Demzufolge wird die Empfängnis der rauchenden Frauen deutlich schwieriger und die Wahrscheinlichkeit, ein Kind zu empfangen, um mehr als 30 % verringert, da der belastete Gebärmutterschleim das Aufsteigen der Samenfäden erschwert.

Tabak und Schwangerschaft/ Stillzeit

Die schädigenden Giftstoffe des Zigarettenrauches erreichen über die Nabelschnurgefäße und den Mutterkuchen (Plazenta) direkt den Fetus im Mutterleib. Das enthaltende Nikotin verschlechtert die Durchblutung in der Gebärmutter und in der Plazenta, wodurch das ungeborene Kind nur noch unzureichend mit Sauerstoff versorgt wird. Der Schadstoff verursacht einen schnelleren Herzschlag sowie Störungen in der Entwicklung des Gehirns des ungeborenen Kindes. Da Nikotin eine starke gefäßverengende Wirkung hat, beeinflusst es die Blutgefäße in der Plazenta, sodass weniger Blut und Sauerstoff den Fetus erreichen. Das kann zu Gefäßkrämpfen sowie -verschluss, zum Gewebstod bis hin zu Störungen in der Entwicklung der Glieder des Embryos führen.

Tabakkonsum während der Schwangerschaft und Stillzeit erhöht das Risiko, dass Kinder geistige Schäden davontragen. Je mehr geraucht wird, desto niedriger fällt der Intelligenzquotient des Kindes aus. Bei einer Zigarettenschachtel pro Tag steigt die Gefahr um 85 %, ein geistig zurückgebliebenes Kind zur Welt zu bringen.

Des Weiteren sind im Tabakrauch krebserregende Substanzen enthalten, welche die DNA des ungeborenen Kindesschädigen und dadurch eine spätere Leukämie oder andere Krebserkrankungen im Kindesalter hervorrufen können.

Calcium- und Vitamin D -Mangel bei der Mutter beeinträchtigen die Entwicklung von Knochen und Zähnen des ungeborenen Kindes, erniedrigen dessen Calciumspiegel im Blut und verstärken die Ausbildung einer Rachitis.

Vitamin B1-Defizite verursachen einen schweren Vitamin B1-Mangel und damit Herzversagen beim Fötus. Fehlt in der Ernährung der schwangeren Frau Jod, kann das Kind eine schwerwiegende geistige Entwicklungsstörungen davontragen. Folsäure-Defizite erhöhen die Gefahr von Früh- und Totgeburten, Geburtsfehlern sowie niedrigem Geburtsgewicht.

Raucht die Mutter bis zu neun Zigaretten, steigt die Gefahr des Auftretens eines plötzlichen Kindstodes um das Fünffache, wobei das neugeborene Kind zwischen dem achten Lebenstag und dem Ende des ersten Lebensjahres verstirbt. Des Weiteren können Störungen der Gehirnfunktion auftreten, die die Herz- und Kreislaufregulation oder bestimmte Aufwachmechanismen beeinflussen. Häufig kommt es unter diesen Umständen zu einer verlangsamten Herzfrequenz und schließlich zum Aussetzen der Atmung. Da sich zwischen dem dritten und vierten Lebensmonat der Säuglinge die Hirnreifung vollzieht, kann verstärkter Zigarettenkonsum diese in Form von Veränderungen und Entwicklungsstörungen erheblich beeinträchtigen.

Raucherentwöhnung.

Die Nikotinsucht ist sowohl durch eine soziale bzw. psychische Komponente als auch durch eine biologische Komponente gekennzeichnet. Das Rauchverhalten wird sozial durch Gruppenakzeptanz verstärkt, während der Nikotinkonsum neurobiologisch über Ausschüttung der Botenstoffe im Belohnungssystem des Gehirns erhöht wird.

Dies erklärt die hohe Suchtpotenz des Rauchens und die Art der Suchtentstehung.
Die Folgeschäden des Tabakkonsums sind immens. Jährlich sterben über 100.000 Menschen an den Folgen des Rauchens.

Für die Raucherentwöhnung steht eine Vielzahl an Methoden zur Verfügung. Wie bereits erwähnt, besitzt die Tabaksucht eine psychologische und eine biologische Komponente. Aus diesem Grund besteht die Entwöhnung aus einer medikamentösen Therapie, vor allem zur Reduktion der Entzugserscheinungen, und aus einem verhaltenstherapeutischen Ansatz, der meist auf den Lerntheorien basiert.

- Akupunktur (Beeinflussung der Zirkulation der Energien im Körper)

- Hypnose (suggestive Veränderung Bewusstseins)

- Raucherentwöhnungskurse (Erfahrungsaustausch, Gemeinschaftsgefühl, Motivation)

- Medikamentöse Therapie mit Bupropion (neurobiologische Wirkung)

- Nikotinersatztherapie (Nikotinkaugummis, -pflaster, -sprays, -inhalatoren)

- Selbstmotivation ( Literatur oder Tonbänder)

- Stationäre Raucherentwöhnung

- Verhaltenstherapie (Problemlösetraining, Bewältigungsstrategien)





Ist Fisch gesund?

17 01 2010

Keine Frage, Fisch IST gesund. Doch Studien zeigen, dass es vor allem auf die Zubereitung ankommt. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung meint: Wer protektive Effekte der Omega-3-Fettsäuren nutzen will, sollte Pfanne und Paniermehl über Bord werfen.

Bis zu zwei Portionen Fisch sollten pro Woche verzehrt werden. Das empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Regel Nr. 4 ihrer „10 Regeln“. Dabei unterscheidet die DGE nicht wesentlich zwischen Seefischen und Süßwasserfischen aus Fluss oder Teich. Eher schon zwischen Fett- und Magerfischen.

Während die fettreichen Vertreter ihrer Art über zehn Prozent Fettanteil auf die Waage bringen, sind es bei den Magerfischen weniger als ein Prozent. Ideal sei, einmal pro Woche einen fetten Fisch wie Aal, Hering oder Thunfisch zu servieren und einmal einen Magerfisch wie Kabeljau, Schellfisch oder Seelachs, rät die DGE. Sie alle liefern langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Docosahexaensäure (DHA) oder Eicosapentaensäure (EPA), auch bekannt unter dem Namen Omega-3-Fettsäuren.

Omega-3-Fettsäuren nutzen dem Herzen

Sie wirken positiv auf das Herz und können Herzinfarkte verhindern. Sie sollen die Gesamtsterblichkeit senken, insbesondere aber die Sterblichkeit durch Veränderungen im Herz-Kreislauf-System und das Risiko eines plötzlichen Herztodes. Allerdings sind die Ergebnisse uneinheitlich. Unklar ist auch die optimale Dosierung für diese Omega-3-Fettsäuren, so dass man kaum konkrete Empfehlungen zu ihrer Einnahme geben kann.

Außerdem zeigen neue Daten der „Multiethnic Cohort Study“ (MEC), an der seit 17 Jahren 82.243 herzgesunde Männer und 103.884 Frauen aller ethnischer Abstammung teilnahmen, dass der kardiale Nutzen des Fischverzehrs offenbar deutlich von der Zubereitung des Wasserbewohners abhängt. Lixin Meng, von der University of Hawaii in Manoa, stellte dieses Jahr beim Kongress der „American Heart Association“ (AHA) in Orlando Teilauswertungen der Studie vor. Männer, die pro Tag mindestens 3,3 Gramm Omega-3-Fettsäuren mit der Nahrung aufnahmen, hatten ein 23% geringeres Risiko, an einer KHK zu sterben als jene, auf deren Speiseplan durchschnittlich nur 0,8 Gramm pro Tag standen. Bei Frauen war dieser Zusammenhang weniger stark ausgeprägt.

Wenn Fisch, dann bitte nicht als Stäbchen

Feinanalysen zeigten, dass der schützende Effekt der Omega-3-Fettsäuren für das Herz wesentlich von der Art der Aufnahme abhängt. Während Frauen vor allem von Sojasoße und Tofu profitieren, gilt für beide Geschlechter: Roher, gekochter oder gebackener Fisch lässt seine Omega-3-Fettsäuren offenbar optimal zur Geltung kommen. Brät man das Tierchen dagegen, trocknet oder konserviert es mit Salz, kann das dem Herzen sogar schaden – trotz der Omega-3-Fettsäuren. Mehr als 6,2 Gramm panierter Fisch pro Tag lassen die KHK-Mortalität um 12% ansteigen.

Das trifft nicht zuletzt all jene, die Fisch gerne in Blockform zu sich nehmen. „Fischstäbchen sind nur bedingt geeignet, um Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen“, sagt etwa Ökotrophologin Antje Gahl, Pressesprecherin der DGE. Natürlich seien Fischstäbchen besser als kein Fisch, aber das Gewichtsverhältnis von Panade zu Fisch eher ungünstig. „Das saugt sich beim Braten richtig mit Fett voll.“ Wenn schon, dann solle man die Fischstäbchen in den Backofen stecken oder am besten frischen Fisch dämpfen oder dünsten.

Ihre Sabine Bormann

(Artikel gekürzt aus Doc Check News, 13.01.`10 von Dr. med. Michael Lukas)





Warum bei Migräne jeder Lichtschimmer schmerzt

16 01 2010

US-Forscher haben eine Erklärung dafür gefunden, warum Licht die Kopfschmerzen bei vielen Migränepatienten verschlimmert. Ihre Ergebnisse stellen die Forscher im Fachblatt “Nature Neuroscience” vor.

Bei Untersuchungen an Ratten fanden sie eine bisher unbekannte Verbindung zwischen bestimmten lichtempfindlichen Zellen im Auge und Zellen im Gehirn, die für die Wahrnehmung und Weiterleitung von Schmerzen verantwortlich sind.

Rami Burstein von der Harvard Medical School in Boston im US-Staat Massachusetts und seine Mitarbeiter hatten festgestellt, dass selbst manche blinden Migränepatienten Licht meiden. Sie konnten zwar nicht sehen, nahmen aber unbewusst noch bestimmte Lichtreize wahr. So reagierten ihre Pupillen zum Beispiel auf Lichtveränderungen und auch ihr Schlaf-Wachrhythmus, der über die wechselnden Lichtverhältnisse bei Tag und Nacht gesteuert wird, war noch intakt. Bei Blinden, denen das gesamte Auge fehlte oder der optische Nerv, der das Auge mit dem Gehirn verbindet, verschlimmerte Licht die Migräne nicht.

Die Wissenschaftler untersuchten daraufhin an Ratten die Nervenverbindungen zwischen Auge und Gehirn genauer. In der Netzhaut des Auges fanden sie Zellen, die Licht mit Hilfe eines bestimmten Proteins wahrnehmen können. Diese Zellen stehen über lange Nervenfasern mit bestimmten Nervenzellen im sogenannten Thalamus des Gehirns in Verbindung und zwar genau mit den Nervenzellen, die bei Migräneattacken Schmerzsignale empfangen und weiterleiten. Die Forscher vermuten, dass die Lichtreize die Aktivität der Nervenzellen verstärken, wodurch schließlich die Kopfschmerzen der Patienten verschlimmert werden.

Ihre Sabine Bormann

(Artikel aus ZEIT online)





Vom Holzstöckchen zur Zahnbürste

16 01 2010

Die Tradition der Menschen, ihre Zähne zu reinigen, hat eine sehr lange Tradition. Schon sehr früh in der menschlichen Geschichte wurden primitive Gegenstände gefertigt, um die Zähne von Nahrungsresten zu befreien.

4. Jahrhundert

In Indien wird erstmals ein Utensil zur Zahnreinigung schriftlich erwähnt: faserig gekaute Zweige, die zusammen mit einer Mixtur aus Honig, Öl und Gewürzen verwendet wurden.

6. Jahrhundert

Der Prophet Mohammed (570-632) etabliert sich zu einem der ersten überzeugten Zähneputzer. Er schnitzte sich kleine Holzstäbchen aus Wurzeln, um damit Speisereste aus den Zähnen zu entfernen. Ein solcher „miswâk“ oder „siwâk“ wird auch heute noch im arabischen Raum verwendet.

15. Jahrhundert

Die erste, nach unserem heutigen Verständnis aussehende, Zahnbürste stammt wahrscheinlich aus China (1498). Zunächst war sie pinselförmig, rund ein Jahrhundert später wurde der erste plattenförmige Borstenträger, wie er heute noch üblich ist, in einer chinesischen Enzyklopädie dokumentiert.

18. Jahrhundert

In Deutschland wird die Zahnbürste 1749 das erste Mal im „Universallexikon aller Wissenschaften und Künste“ genannt. Als besonderer Luxusartikel war sie zur Zeit der großen Könige nur reichen Adels- oder Hansefamilien vorbehalten.

Ende des 18. Jahrhunderts beginnt ihre eigentliche „Laufbahn“ in Deutschland: Ein Münchener Bürstenmacher stellt einen Antrag zur Ausübung der „Zahnbürstlmachung“ aus Knochen sowie eingezogenem Ziegen- und Pferdehaar.

20. Jahrhundert

In England wurde ab 1906 Zähneputzen als Unterrichtsfach eingeführt. 1909 entstanden dort dann auch Zahnbürstenclubs, denen es durch Großeinkauf möglich war, Zahnbürsten für 20 Pfennig an Clubmitglieder zu verkaufen.

Ab 1950

Die ersten Zahnbürsten mit weichen Nylon-Borsten werden entwickelt, die unseren heutigen Ansprüchen genügen. Durch stete Verbreitung der Zahnbürste und Bewusstwerden der eigenen Hygiene setzt eine rasante Entwicklung im Zahnbürstendesign ein. Heute findet man die unterschiedlichsten Zahnbürsten im Handel: von kleineren und abgewinkelten Bürstenköpfen, verfeinerte Borsten, weiche, mittelharte oder harte Borsten, Kinderzahnbürsten, über Criss-Cross-Borsten, nachgebendem Bürstenstil bis hin zu verblassenden Indikatorbürsten zum rechtzeitigen Wechsel der Zahnbürste findet sich eine breite Palette für unterschiedlichste Bedürfnisse und Ansprüche. Aber auch für spezielle Indikationen gibt es mittlerweile eigens konzipierte Zahnbürsten: zum Reinigen von Prothesen (Einbüschelbürsten), Brackets (Kieferorthopädische Apparatur) oder auch der Zunge (Zungenschaber).

Heute benutzen etwa 80 Prozent der Deutschen zur täglichen Mundpflege eine Handzahnbürste. Doch bei aller Produktvielfalt wird bei der systematischen Anwendung der Zahnbürste noch immer vieles falsch gemacht, und auch das Bewusstsein zum regelmäßigen Wechsel der Bürste ist noch weit unterentwickelt.

Hier einige Tips:

- 2x täglich Zähneputzen (früh und abends nach dem Essen)

- Nach dem Genuss saurer Speisen und Getränke erst nach 30 min  Zähne putzen

- Zahnbürste nach dem Putzen gründlich ausspülen und offen aufbewahren

- Zahnbürste alle 6-8 Wochen durch eine neue Zahnbürste ersetzen

- Für die Borstenstärke (weich, mittelhart oder hart) den Zahnarzt um Rat fragen

- Kinder benötigen einen kleineren Bürstenkopf mit dickem ergonomischen Griff

Denken Sie bitte daran, das schönste und vielversprechendste Design hilft Ihren Zähnen nicht, wenn Sie keine optimale, auf Sie abgestimmte, Putztechnik haben. Fragen Sie bei Problemen oder Unsicherheit am Besten Ihren Zahnarzt!

Ihre Sabine Bormann

(Artikel gekürzt aus „Die Zahnarztwoche“, Woche 2)





Zartbitterschokolade verhindert Karies

3 01 2010

Schokolade, der ultimative Wohlfühl-Snack für “Schokoholics”,  ist erneut wissenschaftlich untersucht worden. Forscher haben entdeckt, dass dunkle Schokolade eine bitter schmeckende Substanz  mit dem Namen “Tannin” enthält.

Kariesverursachende Bakterien benötigen Zucker, um mithilfe ihres Stoffwechsels Säuren zu produzieren, welche wiederum die Mineralien aus dem Schmelz herauslösen und somit letztlich zu einem “Loch” im Zahn führen. Tannin als Bitterstoff kann diesen Prozess verhindern.

Tannin wird in vielen Nahrungsmitteln gefunden, zb in:

- Früchten (Erdbeeren, Preiselbeeren, Heidelbeeren, Äpfeln, Grapefruits)

- roten Bohnen

- rotem Wein

- über versch. Holzarten geräuchertem oder gepökeltem Fleisch oder Fisch

- in Gewürzen (Zimt, Kreuzkümmel)

- in schwarzem Tee oder

- in Rosinen (Rosinen enthalten zwar viel Zucker, aber nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sind kariesauslösende Bakterien nicht in der Lage, nach Verzehr von Rosinen an den Zähnen zu haften)

Trotz allem kann ungesunde wie auch gesunde Nahrung zu Karies führen. Wichtig ist, die Anzahl der Snacks über den Tag zu verteilen  als  dauernd zu naschen. Ein Snack, der keine Karies auszulösen vermag, ersetzt noch lange keine gesunde, ausbalancierte Nahrung.

Für eine optimale Zahngesundheit gelten demnach nach wie vor die goldenen Regeln:

- immer: Warten Sie ca 20 min nach dem Verzehr säurehaltigen Essens, damit die  entmineralisierten Zähne wieder hart werden können.

- 2x täglich: Benutzen Sie  fluoridierte Zahnpasta ohne Putzkörper (sog. nicht-abrasive Zahnpasta).

- 1x täglich: Benutzen Sie Zahneide.

- regelmäßig: Lassen Sie Ihre Zähne von Ihrem Zahnarzt durchsehen.

Dann  haben Sie an Ihren Zähnen bis ins hohe Alter viel Freude und können lange kraftvoll zubeißen!

Ihre Sabine Bormann

(gekürzter Artikel aus “0ffice news”)





Nachteule oder Lerche? Warum Schlaf so wichtig ist.

17 04 2009

Wer sich wenig Schlaf gönnt, ist unkonzentriert und macht Fehler. Warum auch das Immunsystem nur bei ausreichender Nachtruhe effektiv arbeitet, beginnt die Wissenschaft erst allmählich zu verstehen. Forscher bringen Licht ins Dunkel der Steuerung von Abwehr und Schlaf.

Tatsächlich ist ein langer Schlaf bei Infekten manchmal fast genauso wirksam wie ein starkes Antibiotikum. Wenigschläfer leiden viel häufiger an Appetitlosigkeit, haben ein rund doppelt so hohes Risiko, an Diabetes zu erkranken oder sterben öfter an einer Herzattacke. Der Anteil an der Bevölkerung, die regelmäßig weniger als sechs Stunden schläft, war aber noch nie so hoch wie heute.

Wenigschläfer sind Schnupfenfänger:

Wer nur ein Viertel seiner Zeit oder gar weniger im Bett verbringt, spielt leichtfertig mit seiner Gesundheit, sagen uns die Schlagzeilen aus der medizinischen Forschung. Wissenschaftler aus der Arbeitsgruppe von Jan Born an der Universität Lübeck zeigten schon vor einigen Jahren, dass Schlafmangel nach einer Hepatitis-Impfung den Antikörpertiter verringert. Ein guter Schlaf versorgt den Körper mit Hormonen wie Prolaktin, Dopamin oder dem Wachstumshormon – alle drei stimulieren das Immunsystem. Schlaf und Immunsystem sind eng miteinander verwoben. Das zeigt auch ein Experiment an der Carnegie Mellon University im amerikanischen Pittsburgh. Sheldon Cohen und seine Kollegen suchten sich 150 Viel- und Wenigschläfer und tröpfelten Ihnen eine Lösung mit Rhinoviren in die Nase. Wenigschläfer erkrankten umso häufiger, je kürzer ihr Nachtschlaf war. Insgesamt entwickelte sich bei ihnen ein Schnupfen rund 3 bis 6 mal öfter als bei den Vielschläfern mit acht oder mehr Stunden.

Während die Auswirkungen von Schlafmangel auf die Konzentrationsfähigkeit bereits gut untersucht sind ist über die Querverbindungen zum Immunsystem noch recht wenig bekannt. Mehr als 20 Zytokine wirken im Immunsystem und beeinflussen gleichzeitig den Schlaf. Aber nur zwei davon sind etwas genauer untersucht. Neuronen im Hypothalamus, Hippocampus und Hirnstamm reagieren auf Interleukin-1 und Tumornekrosefaktor-alpha und verlängern in Affen, Katzen und Kaninchen den Nicht-REM-Schlaf (NREM). Beim Kontakt mit bakteriellen Antigenen aus der Zellwand schüttet das Immunsystem die beiden Antigene in größeren Mengen aus. Sowohl Versuchstiere als auch menschliche Probanden werden schläfrig und verkürzen den REM-Schlaf, während sich die anderen Schlafphasen verlängern. Schlaf sorgt für T-Zell-Gleichgewicht Mit der Unterstützung von Geldern aus dem Sonderforschungsbereich 654 der Deutschen Forschungsgemeinschaft untersuchen Gruppen an den Universitäten von Lübeck und Kiel die Wechselbeziehungen zwischen Schlaf, Kreislauf und Immunsystem. Thomas Bollinger aus Lübeck hat vor kurzem neue Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlicht. Er fand heraus: Schlafentzug stört das Gleichgewicht zwischen der Produktion von T-Helferzellen und ihrer Kontrollinstanz, den regulatorischen T-Zellen. Die Anzahl dieser Zellen, die eine überschießende Immunantwort eindämmen, schwankt in einem zircadianen Rhythmus und ist in der Nacht am höchsten. Überaktive T-Helferzellen lassen sich dagegen um sieben Uhr morgens kaum hemmen. Wer wenig schläft, bringt diesen Rhythmus durcheinander. Denn bei gutem Schlaf schüttet der Körper nachtsüber IL-2 aus, die Zytokin, ohne das eine effektive Immunantwort nicht funktioniert und das zur Vermehrung der Helferzellen beiträgt. Dagegen ist die Produktion von regulatorischen T-Zellen weitgehend schlafunabhängig.

Das heißt, eine adaptive Immunantwort funktioniert ohne Schlaf wesentlich schlechter.

Die enge Verbindung zwischen Schlaf und einer effektiven Abwehr gegen Mikroben scheint eine treibende Kraft bei der Evolution zu sein. Im Vergleich der Schlafdauer von 26 Säugetierarten hatten die Langschläfer am meisten Immunzellen in ihrem Blut. Brian Preston vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig zeigte außerdem, dass sich Säugetiere mit längerer Nachtruhe auf Kosten der Zeit für die Nahrungsbeschaffung den Vorteil von wesentlich weniger Infektionen einhandeln.

Energiefresser Körpertemperatur:

Mark Opp von der Universität Michigan in Ann Arbor forscht seit langem an den Wechselbeziehungen zwischen Schlaf und dem Immunsystem. In einem aktuellen Beitrag in der März-Ausgabe von Nature Reviews Neuroscience weist er auch auf den Zusammenhang zwischen der Regulation der Körpertemperatur und Schlaf hin. Bei einem langen ununterbrochenem NREM-Schlaf ist der Unterschied zwischen der Körpertemperatur nachts und tagsüber am größten. Nur in dieser Schlafphase kann der Körper seine Temperatur durch Zittern wieder nach oben bringen und, wenn nötig, auch bis zum Fieber steigern. Fieber wiederum hemmt die Mikrobenvermehrung und kurbelt das Immunsystem an. Für 1 Grad Temperaturerhöhung muss er allerdings seinen Kreislauf um 13 Prozent steigern, um ausreichend Energie zu erzeugen. Bei einer Krankheit nimmt die Dauer des REM-Schlafs ab und die Länge der NREM-Phasen zu.

Menschen, die gleichzeitig Nachteulen und Lerchen sein wollen, riskieren nicht nur eine höhere Fehlerquote bei der Arbeit, sondern schwächen auch ihre Infektabwehr.

Wer also sein Immunsystem mit Impfungen, Reisen in tropische Länder oder in Büros mit Schnupfennasen provoziert, sollte zumindest mit ausreichend Schlaf seine Energiervorräte regelmäßig auftanken.

Artikel stammt von Dr. Erich Lederer Medizinjournalist/in (Innere Medizin – Schwerpkt Immunologie ) 82008 Unterhaching Deutschland





Parodontitis als Vorbote vom Herzinfarkt

19 02 2009

Wissenschaftler der Universitäten Kiel, Dresden, Amsterdam und Bonn haben jetzt einen genetischen Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herzinfarkt nachgewiesen.

Die aggressive Parodontitis habe sich damit als Vorbote der Krankheit mit späterer möglicher Todesfolge erwiesen, berichtet Dr. Arne Schaefer vom Institut für Klinische Molekularbiologie der Universität Kiel.

Die Forscher fanden dieselben Genveränderungen auf Chromosom 9. Die mit agressiver Parodontitis assoziierte genetische Variante sei identisch mit der von Patienten, die unter einer Erkrankung der Herzkranzgefäße leiden und einen Herzinfarkt hatten. jr/pm

Die zm werden in Kürze ausführlich über die Forschungsergebnisse berichten.

Mehr Infos gibt es unter http://www.plosgenetics.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pgen.1000378

Weitere aktuelle Meldungen und zusätzliche Informationen finden Sie unter www.zm-online.de, dem Internet-Angebot der Zahnärztlichen Mitteilungen.





30 Sekunden für die Gesundheit

18 02 2009

Auch kurze, aber intensive Körperertüchtigung vermindert das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung und Diabetes Typ 2 beträchtlich, haben Forscher der Universität Edinburgh nachgewiesen.

Sie liessen Probanden mehrmals in der Woche auf einem Heimtrainer für nur 30 Sekunden so schnell fahren wie sei konnten. Das Ergebnis:  Nach den kurzen, intensiven Trainingseinheiten wird der Stoffwechselprozess im Körper genauso stark angeregt wie bei Menschen, die mehrere Stunden in der Woche moderat Sport treiben. Die Studienergebnisse sollen ein gesundheitsbewusstes Leben leichter machen. Dass man keine Zeit für den Sport hat, kann nun nicht mehr als Ausrede gelten.

Gelesen in: Die Zahnarztwoche 7/09